Die Konfigurationsdatei
Neustart nach Änderungen an der Konfiguration
Nachdem Sie die Konfiguration geändert haben, müssen Sie den Apache Webserver neu starten, damit die Änderungen wirksam werden. Wenn Sie den Apache 2 installiert haben, geht das mit dem mitinstallierten Tool Apache Monitor in der TrayBar sehr einfach.

Stattdessen können Sie ihn auch von der Konsole aus bedienen. Die ausführbare Datei apache.exe, die den Apache Webserver steuert, befindet sich im Unterverzeichnis /bin des Installationsverzeichnisses. Folgende drei Befehle sollten Sie parat haben:
apache -k start
apache -k shutdown
apache -k restart
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Wenn Sie den Apache als Dienst installiert haben, können Sie die drei Befehle genauso benutzen, wie wenn Sie den Apache manuell starten möchten.
Wenn Sie den Apache manuell gestartet haben: beenden Sie den Apache niemals mit dem Task-Manager oder durch Schließen des Programmfensters! Anstehende Anforderungen werden dann nicht gänzlich bearbeitet! Nutzen Sie immer den Apache Monitor oder o.g. drei Befehle (oder die Verknüpfungen dazu im Startmenü)!
Der dritte Befehl ist zudem sehr praktisch, da die Ausfallzeit minimalst bleibt. Der Apache wartet, bis er nichts zu tun hat und startet sich dann schnell neu.
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Die Konfigurations-Datei httpd.conf
Die Konfigurationsdatei httpd.conf befindet sich im Unterverzeichnis /conf Ihres Apache-Installationsverzeichnisses. Öffnen Sie sie mit einem Text-Editor. Alle Zeilen, die mit einer Raute beginnen, sind Kommentarzeilen.
Die Datei besteht aus drei Teilen, deren erster Teil der einfachste ist:
Section 1: Global Environment
Der ServerRoot ist das Installationsverzeichnis Ihres Apache, z.B. ServerRoot "C:/Server/Apache2"
Weiter unten (in etwa Zeile 120) finden Sie den Punkt Listen. Dieser gibt an, welche IPs und Ports der Webserver abhört. Im Normalfall möchten Sie den Zugriff für alle IP-Adressen erlauben. Der Standard-Port ist 80, Sie können diesen aber hier ändern.
Listen 80 |
Der Apache nimmt alle Requests auf Port 80 entgegen, unabhängig von der Ziel-IP. |
Listen 10.0.0.24:80 |
Der Apache nimmt den Request nur entgegen, wenn er an 10.0.0.24 gerichtet war (nur relevant, wenn der Rechner mehrere IP-Adressen bedient). |
Kurz danach kommt eine Reihe von LoadModule-Direktiven. Wie eingangs erwähnt ist der Apache Webserver modular aufgebaut. Das Gros seiner Fähigkeiten bezieht er aus Modulen, die per LoadModule-Direktive eingebunden werden können. Hier kann beispielsweise auch das PHP-Modul eingebunden werden.
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Falls Sie Version 1.3.x benutzen, gibt es noch einen weiteren wichtigen Eintrag in der ersten Sektion: ClearModuleList und die folgenden AddModule-Direktiven. Bei neueren 1.3-Versionen ist ClearModuleList meist aktiviert. Dies bedeutet, dass alle mit LoadModule geladenen Module nicht mehr funktionieren. Sie müssen mit AddModule erneut eingebunden werden. Der Sinn liegt darin, dass per AddModule-Direktive eine Reihenfolge bestimmt werden kann, in der die Module geladen werden. Dies war leider nötig, da sich einige Module gegenseitig behindert haben. Dieses Problem ist bei Version 2 gelöst, was auch ein wichtiger Faktor ist, um die neuere Version zu benutzen.
Um spätere Erweiterungen nicht zu verkomplizieren, empfehle ich Ihnen daher, sowohl die Direktive ClearModuleList als auch alle AddModule-Direktiven einzukommentieren (schreiben Sie eine Raute vor jede Zeile)!
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Alle weiteren Direktiven der ersten Sektion können vorerst bleiben, wie sie sind.
Sektion 2: Main Server Configuration
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