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Der Apache Webserver

Indianer

Der Apache ist nicht ohne Grund der am weitesten verbreitete Webserver im Internet. In dieser Einführung werden Sie lernen, ihn zu installieren und zu konfigurieren.

Auf meiner Seite Webentwicklung finden Sie weitere Informationen über die Verbreitung des Apache Webservers. Man sieht, dass die absolute Mehrheit der Webserver den Apache nutzt. Seine Verbreitung ist sogar seit Jahren kontinuierlich gestiegen (bis Sommer 2002, seitdem hat er leichte Marktanteile an den Roxen Webserver für MacOS X verloren).

Hinweis

Im August 2004 ist der Apache in der Version 1.3.x immer noch weiter verbreitet als in der Version 2.0.x -- auch die mir bekannten Provider setzen zu diesem Zeitpunkt noch die älteren (aber länger erprobten und damit vermeintlich stabileren) Versionen ein. Ich werde daher - wo nötig - auf die Unterschiede bei der Installation und Konfiguration eingehen.

Zur besseren Erkennung sind dabei die Unterschiede in farblich hinterlegten Spalten aufgeführt:

Wie in den anderen Tutorials auch üblich, werde ich dabei in der linken Spalte die ältere Version, hier 1.3.x, beschreiben.

In der rechten Spalte beschreibe ich die neuere Version, hier also 2.0.x.

Wofür benötige ich einen Webserver?

Natürlich kann man HTML-Dateien auch direkt aus dem Browser öffnen, ohne über einen Webserver zu gehen. Warum also einen Webserver installieren?

  1. Sie möchten Webseiten (und eventuell andere Dateien) für alle Rechner in einem Netzwerk zur Verfügung stellen.
    In einem Intranet könnten Sie natürlich auch einfach das Verzeichnis, in dem Ihre Webseiten liegen, für einen Datei-Zugriff freigeben. Einfacher und vor allem sicherer ist es jedoch, wenn jemand nur Ihre IP-Adresse oder Ihren DNS-Namen in seinen Browser eingeben muss.
    Wenn Sie Ihre Webseiten auch für den Rest der Welt im WWW bereitstellen möchten, dann kommen Sie um einen Webserver gar nicht mehr herum.
  2. Sie wollen Zusatzfunktionen nutzen
    Sobald Sie serverseitig programmieren wollen (beispielsweise, um auf eine Datenbank zugreifen zu können), benötigen Sie auf jeden Fall einen Webserver. Nur dieser kann bei jeder Datei erkennen, was zu tun ist.
  3. Selbst wenn beide Gründe für Sie nicht zutreffen, kann es trotzdem in Betracht kommen, einen Webserver bei sich zu Hause zu installieren. Nämlich dann, wenn Sie einfach mal ausprobieren möchten, was mit Ihrem Webpaket bei Ihrem Provider noch alles möglich ist.

Warum ausgerechnet den Apache?

Einfachste Antwort: weil er gratis erhältlich ist. Aber es sprechen noch weitere Gründe für den Apache:

  1. Dadurch, dass es Open Source ist, werden Bugs schnell aufgedeckt, kommen schnell Module für neue Funktionen hinzu und man kann sich sicher sein, dass er fortlaufend weiter entwickelt wird. Die Sicherheit ist wesentlich höher als beim mittlerweile häufig angegriffenen Microsoft IIS.
  2. Der Apache ist leistungsfähig und bietet die Möglichkeit der modularen Erweiterung (zum Beispiel zur Unterstützung von PHP, siehe Module einbinden mit LoadModule).
  3. Der Apache wurde ursprünglich für Linux entwickelt, das im Internet sehr weit verbreitet ist (ein großer Teil der Server läuft auf Linux- oder UNIX-Derivaten). Dadurch, dass er Open Source ist gibt es ihn aber auch für (fast) alle anderen Betriebssysteme.
  4. Er ist der weitest verbreitete Webserver überhaupt (siehe Netcraft Web Server Survey).
Zusatzinfo

Der Name Apache hat übrigens nichts mit dem Indianerstamm zu tun! Vielmehr ist es ein Synonym für A Patchy Webserver; es handelt sich also um einen Webserver, der leicht erweitert und aktualisiert werden kann.

Der Apache Webserver wird von der Apache Software Foundation entwickelt.

weiter zur Installation weiter

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Letzte Änderung: 23.08.2005

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